BRANCHE · RECHT & STEUERBERATUNG

Beratung ist Ihre Wertschöpfung.
Routine bindet Ihre Zeit.

Recherchieren, formulieren, nachschlagen, zuordnen: Arbeit, die keine fachliche Beurteilung erfordert, aber den Tag füllt. KI kann diese Arbeit übernehmen. Für Berufsgeheimnisträger ist vorher jedoch der Rahmen zu klären: Verschwiegenheit nach § 203 Abs. 3 StGB, § 43e BRAO, § 62a StBerG, § 26a BNotO und DSGVO. Als hätte jedes Mandat eine Assistenz, die jede Akte gelesen hat – die Würdigung bleibt beim Berufsträger.

§ 43e BRAO · § 62a StBerG · § 26a BNotOC5 Typ 2AVV Art. 28 DSGVOSouveräne DE-CloudQES über QTSPEU-AI-Act

AUTOMIS – Die Automation & KI-Plattform für die Kanzlei von morgen

Als hätte jedes Mandat eine Assistenz, die jede Akte gelesen hat – die Würdigung bleibt beim Berufsträger.

Kennzahlen ohne Handarbeit

Auslastung, Umsatz je Rechtsgebiet, offene Fristen und Abrechnungsstand laufen zusammen und werden zu einem verständlichen Kanzlei-Report verdichtet, monatlich und ohne Zuarbeit.

Fristen- und Vertragsradar

Fristen, Kündigungs- und Verlängerungstermine werden laufend überwacht und rechtzeitig mit Zuständigkeit gemeldet. Ein zusätzlicher Kontrollpunkt neben Ihrer Fristenkontrolle. Ergänzt Ihre organisatorische Fristenkontrolle, ersetzt sie nicht – Fristenkalender, Vorfrist und Ausgangskontrolle bleiben in der Verantwortung des Berufsträgers.

Aktenvermerk aus dem Gespräch

Das Mandantengespräch wird mitgeschrieben und in Ihre Aktenvermerk-Vorlage übertragen, inklusive Aufgaben und Fristen. Nachbereitung am Abend entfällt. Aufzeichnung nur mit dokumentierter Einwilligung aller Gesprächsteilnehmer – ohne Einwilligung ist der Mitschnitt nach § 201 StGB strafbar. Das Einwilligungs-Handling ist Teil des Workflows.

Gruppe 1 von 3
SITUATION

Typische Engpässe im Kanzleialltag

Fachkräfte sind knapp, die regulatorischen Anforderungen nehmen zu, und Mandanten erwarten zunehmend beratende statt rein abwickelnde Leistungen. Im Tagesgeschäft bleibt dafür wenig Zeit.

So läuft es heute

Routine bindet die Zeit, die für Beratung fehlt

  • Repetitive Arbeit ohne fachliche Beurteilung

    Recherchieren, formulieren, nachschlagen, zuordnen: Tätigkeiten, die Konzentration binden, aber keine Berufsträger-Entscheidung verlangen.

  • Beratung bleibt am Ende des Tages liegen

    Die eigentliche Wertschöpfung wird verschoben, weil der Tag für Routine draufgegangen ist.

  • Jede Frage startet bei null

    Die Antwort existiert längst in der Kanzlei, verstreut in Ordnern, Postfächern und Köpfen.

  • Wissen ist nicht durchsuchbar

    Gesucht wird über Dateinamen und gewachsene Ablagelogik statt über Inhalte.

  • Ständige Tool- und Kontextwechsel

    Copy-Paste zwischen Browser, Word, Outlook, DATEV und DMS, bis alle Fakten beisammen sind.

  • E-Mail-Silos statt Mandatsakte

    Informationen zu einem Mandat liegen in einzelnen Postfächern, Statusabfragen laufen per Mail.

So läuft es mit NOVUM

Die Vorarbeit ist erledigt, die Entscheidung bleibt bei Ihnen

  • Vorarbeit übernimmt das System

    Entwurf, Zusammenfassung und Zuordnung kommen vorbereitet, die Würdigung bleibt beim Berufsträger.

  • Beratungszeit wird wieder planbar

    Routineschritte laufen im Hintergrund, die frei werdende Zeit fließt in Mandatsarbeit.

  • Antworten mit Fundstelle statt bei null

    Die Kanzlei antwortet auf Basis der eigenen Akten, mit Quellenangabe zum Nachprüfen.

  • Suche über Inhalte, nicht über Ordner

    Dokumente werden inhaltlich durchsuchbar, auch für neue Teammitglieder ab Tag eins.

  • Ein Arbeitsplatz statt sechs Fenster

    Der echte Datenstand des Mandats an einer Stelle, ohne Copy-Paste zwischen Systemen.

  • Mandatsakte statt Postfach

    Vorgänge, Status und Kommunikation laufen an der Akte zusammen, nachvollziehbar für alle Beteiligten.

DER ZENTRALE ENGPASS

KI ist für Berufsgeheimnisträger keine Abo-Frage.

Sie ist eine Haftungsfrage. Und genau deshalb entscheiden sich viele Kanzleien heute zwischen zwei schlechten Optionen.

Option 1: Verbot

Der Einsatz von KI wird in der Kanzlei untersagt.

  • Effizienzpotenziale bleiben ungenutzt, während andere Kanzleien sie erschließen.
  • Reaktionszeiten bleiben an manuelle Kapazitäten gebunden.
  • Für Berufseinsteiger ist der Verzicht auf zeitgemäße Werkzeuge ein Argument gegen die Kanzlei.

Option 2: Duldung

Der Einsatz wird nicht geregelt, sondern stillschweigend hingenommen.

  • Mandantendaten laufen über private Accounts einzelner Mitarbeitender.
  • Es fehlt der Nachweis, wer wann welche Daten übermittelt hat.
  • Im Team bleibt offen, was zulässig ist und was nicht.
ROLLEN IN DER KANZLEI

Jede Rolle hat einen anderen Engpass.

Deshalb ist Entlastung keine Frage eines Tools, sondern der konkreten Aufgabe im Kanzleialltag.

Kanzleiinhaber und Partner

Verantwortung für Mandate, Team und Wirtschaftlichkeit, bei wachsendem Fachkräftemangel und steigender Regulatorik.

  • erfüllt: Datenhoheit: Mandantendaten liegen nicht beim KI-Anbieter.
  • erfüllt: Freigaben sind gegenüber Mandanten erklärbar und protokolliert.
  • erfüllt: KI-Kompetenz im Team nach Art. 4 KI-VO und Transparenz gegenüber Mandanten nach Art. 50 KI-VO organisiert.
  • erfüllt: Kostenkontrolle über Token-Budgets statt einer Landschaft aus Einzel-Abos.

Rechtsanwälte und Steuerberater

Fakten liegen in vier Programmen statt an einem Ort, und Recherche im offenen Netz liefert keine belastbaren Fundstellen.

  • erfüllt: Antworten mit Quelle und passendem Rechtsstand je Veranlagungszeitraum.
  • erfüllt: Mandatsfakten aus DATEV, DMS und Postfach an einer Stelle.
  • erfüllt: Fachliche Würdigung und Verantwortung bleiben beim Berufsträger.

Steuerfachangestellte / Buchhaltung

Bescheide gegenchecken, Rückfragen formulieren, Recherche nebenbei, und abends noch die Mails.

  • erfüllt: Wiederverwendbare Textbausteine statt immer neu ausformulieren.
  • erfüllt: Vorlagen werden automatisch mit Mandantendaten befüllt.
  • erfüllt: Kontoauszüge auswerten und Konten nach SKR03/04 zuordnen, ohne Medienbruch.

Auszubildende und Berufseinsteiger

Bei jeder Frage muss das Team unterbrochen werden, und die gewachsene Ablagestruktur kennt niemand von außen.

  • erfüllt: Kanzleistandards sind auffindbar dokumentiert statt nur mündlich überliefert.
  • erfüllt: Antworten aus dem Kanzleiwissen, ohne jemanden zu unterbrechen.
  • erfüllt: Risikofreier Zugang: lesen und lernen, ohne Mandate zu verändern.

Datenschutzbeauftragte

Auskünfte und Löschanfragen kosten Tage, weil jedes System einzeln durchsucht werden muss.

  • erfüllt: Auskunfts- und Löschpfade über alle angebundenen Systeme hinweg.
  • erfüllt: Lückenloser Zugriffsverlauf je Mandantenakte.
  • erfüllt: Löschkonzept im Einklang mit den Aufbewahrungsfristen nach § 50 BRAO, § 66 StBerG und § 147 AO.
  • erfüllt: Nachweise für Berufsaufsicht, DSFA und EU-AI-Act auf Abruf.
BERUFSTRÄGERSICHERHEIT #FIRST

Sicherheit, die Ihrer Berufspflicht standhält.

Unsere Lösungen genügen den Anforderungen an Berufsträger, vom ersten Mandantenkontakt bis in das Rechenzentrum, technisch, rechtlich und organisatorisch.

Berufsrecht & Verschwiegenheit

  • erfüllt: Dienstleistervertrag in Textform nach § 43e BRAO bzw. § 62a StBerG, mit Belehrung, Verpflichtung zur Verschwiegenheit und Weiterverpflichtung aller eingesetzten Unterauftragnehmer.
  • erfüllt: AVV nach Art. 28 DSGVO mit allen beteiligten Dienstleistern, Zugriff beschränkt auf das für die Leistung Erforderliche.
  • erfüllt: Mandanteneinwilligung dort, wo die Einbindung über den erforderlichen Umfang hinausgeht; Rollen- und Zugriffsrechte auf das Mandatsverhältnis zugeschnitten.

Souveräne Cloud in Deutschland

  • erfüllt: Verarbeitung ausschließlich in deutschen Rechenzentren, keine Drittlandverarbeitung.
  • erfüllt: Schlüsselmanagement in Luxemburg innerhalb der EU, vertraglich abgesicherter vergleichbarer Geheimnisschutz.
  • erfüllt: IP-Restriction für Kanzleien plus VPN für mobile Berufsträger, DSGVO-konforme Datenflüsse ohne US-Cloud-Abhängigkeit.

Verschlüsselung & Datenhaltung

  • erfüllt: C5-Testat Typ 2 des Rechenzentrumsbetreibers auf Infrastrukturebene.
  • erfüllt: Transportverschlüsselung mit TLS 1.3 und Verschlüsselung at rest mit mandantengetrennten Schlüsseln, Schlüsselmanagement organisatorisch getrennt vom Rechenzentrumsbetrieb.
  • erfüllt: Geografisch getrennte Backups innerhalb der EU.

Governance & Signatur

  • erfüllt: ISMS nach ISO/IEC 27001, Datenschutzmanagementsystem und KI-Managementsystem nach ISO/IEC 42001 im aktiven Betrieb; Zertifikate und Testate legen wir auf Anfrage offen.
  • erfüllt: Qualifizierte elektronische Signaturen über einen qualifizierten Vertrauensdiensteanbieter (QTSP) der EU-Trusted-List.
  • erfüllt: Nachweisbare Prozesse für Audit, Löschkonzept und Incident Response.
LÜCKENLOSE KETTE

Vom Mandanten bis ins deutsche Rechenzentrum, jede Stufe verpflichtet.

AVV & Verschwiegenheitsverpflichtung greifen entlang der gesamten Kette, an jeder Übergabestelle vertraglich und technisch abgesichert.

  1. Mandant

    Datenübergabe verschlüsselt, Einwilligung dokumentiert.

    Einwilligung
  2. Kanzlei / Berufsträger

    § 43e BRAO, § 62a StBerG und § 203 StGB, Rollen- und Zugriffsrechte pro Mandat.

    § 203 StGB
  3. AUTOMIS auf der NOVUM DIGITAL® Plattform

    AVV nach Art. 28 DSGVO, ISMS nach ISO/IEC 27001, DSMS und ISO/IEC 42001, Verschlüsselung at rest und in transit (TLS 1.3).

    AVV Art. 28
  4. Deutsches Rechenzentrum

    C5 Typ 2 des Betreibers, souveräne Cloud DE, keine Drittlandverarbeitung.

    C5 Typ 2

Jede Weitergabestufe ist vertraglich und technisch abgesichert. Das ist die Kette, die Berufsträger von uns erwarten dürfen.

ERFAHRUNG AUS DER PRAXIS

Von Berufsträgern für Berufsträger entwickelt.

Unsere Anwendungsfälle entstehen gemeinsam mit ReFas, Rechtsanwälten, Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern und Notaren.

bis −70 %
manueller Aufwand in den umgesetzten Prozessen
< 6 Wo.
typische Dauer bis zum Go-Live des ersten Anwendungsfalls
100 %
Verarbeitung in deutschen Rechenzentren

Werte aus umgesetzten Kundenprojekten von NOVUM DIGITAL®, gemessen an den jeweils automatisierten Teilprozessen. Keine repräsentative Studie, die Ergebnisse variieren je nach Ausgangslage.

MR SteuerKucklick Dresdner FachanwälteLehleiter & PartnerADO Advisory GmbHTPS RechtPARTNERS
„Mit NOVUM haben wir Mandanten-Onboarding und Aktenanlage endlich vom Sekretariat entkoppelt – die berufsrechtliche und datenschutzrechtliche Bewertung haben wir dabei selbst getroffen."
Lukas Kucklick, Kanzleipartner, Kucklick Dresdner FachanwälteVeröffentlichung mit Einwilligung der Kanzlei.
WARUM NOVUM

Warum NOVUM DIGITAL®.

KI-Bundesverband, Tax & Legal

Aktiv im Fachbereich für den Tax- & Legal-Sektor. Wir kennen die regulatorischen Anforderungen des Berufsstands.

Best Practice statt Bastellösung

Erprobte Abläufe aus echten Kanzleien, nicht generische Tool-Empfehlungen.

Legal-Tech-Know-how

Wir verstehen Akten, Fristen, Vorgänge und Verschwiegenheit, und übersetzen sie in saubere digitale Prozesse.

Etablierte Managementsysteme

Datenschutzmanagementsystem, ISMS nach ISO/IEC 27001 und KI-Managementsystem nach ISO/IEC 42001 als Fundament. Zertifikate und Testate legen wir auf Anfrage offen.

SO LÄUFT DIE ZUSAMMENARBEIT

In drei Schritten zur digitalen Kanzlei.

KI in der Kanzlei ist eine Frage der Gewöhnung, nicht nur der Technik. Deshalb nehmen wir das ganze Team mit, statt ein weiteres Tool zu hinterlassen.

SCHRITT 01

Audit

  • Ist-Aufnahme Ihrer Abläufe
  • Potenziale identifizieren
  • Berufsrecht & Datenschutz prüfen
SCHRITT 02

Umsetzung

  • Automatisierungen einrichten
  • In Ihre Kanzleisoftware integrieren
  • Freigaben, Rollen und Protokollierung festlegen
SCHRITT 03

Einführung & Betrieb

  • Schulung für das ganze Team, nicht für Einzelne
  • Antworten auf konkrete Fragen aus Ihrem Kanzleialltag
  • Laufende Betreuung und weitere Anwendungsfälle
TYPISCHE ANWENDUNGSFÄLLE

Gemeinsam entwickelt mit ReFas, RA, StB, WP und Notaren.

Rechtsanwälte
  • Digitales Mandanten-Onboarding mit Kollisionsprüfung und Identifizierung nach GwG
  • Automatische Aktenanlage
  • Dokumente dem Vorgang zuordnen, beA-Ein- und Ausgang angebunden
  • Fristen- & Wiedervorlage-Erinnerung
Steuerberater
  • GoBD-konforme Belegerfassung inklusive Verfahrensdokumentation
  • Mandanten-Rückfragen automatisiert
  • Stammdaten ohne Doppeleingabe, E-Rechnung nach EN 16931 und beSt-Anbindung
  • Statusübersicht je Mandat
Notare
  • Datenerfassung vor Beurkundung, Übergabe über XNotar
  • Vorgänge ohne Medienbruch bis in das Elektronische Urkundenarchiv
  • Erinnerung an fehlende Unterlagen
  • Nachvollziehbare Prozessschritte
PASSGENAU FÜR IHRE GRÖSSE

Wo stehen Sie heute?

Egal ob Einzelkanzlei oder Sozietät, der Hebel ist ein anderer.

So sieht Automatisierung typischerweise aus, je nachdem wo Sie stehen.

Einzelkanzlei · bis 4 Berufsträger

Fokus
Sekretariatsentlastung, Mandanten-Onboarding, Aktenanlage.
Typischer Einstieg
1 Kernprozess in 4–6 Wochen live.
Nutzen
1–2 Tage/Woche zurück für Mandatsarbeit.
Passt zu uns

Wachstumskanzlei · 5–20 Berufsträger

Fokus
Skalierbare Aktenführung, Dokumenten-Workflows, Fristenmanagement.
Typischer Einstieg
End-to-End-Prozess (Onboarding → Akte → Ablage) in 8–12 Wochen.
Nutzen
Neue Mandate ohne neue Assistenzstellen aufnehmen.
Passt zu uns

Sozietät · Multi-Standort

Fokus
Standardisierung über Standorte, ISMS-taugliche Governance, revisionssichere Ablage.
Typischer Einstieg
Rollout-Programm mit Referenzstandort, dann Skalierung.
Nutzen
Einheitliche Prozesse, dokumentierte Compliance, weniger Reibung zwischen Standorten.
Passt zu uns
HÄUFIGE FRAGEN

Was Berufsträger vorher wissen wollen.

Ist das mit der anwaltlichen Verschwiegenheit und § 203 StGB vereinbar?+

Ja. Grundlage sind § 43e BRAO, § 62a StBerG und § 26a BNotO in Verbindung mit § 203 Abs. 3 StGB: Dienstleistervertrag in Textform, Belehrung und Verpflichtung zur Verschwiegenheit, Weiterverpflichtung eingesetzter Unterauftragnehmer sowie Beschränkung auf das für die Leistung Erforderliche.

Wo liegen die Daten genau?+

Die Verarbeitung erfolgt ausschließlich in deutschen Rechenzentren; der Rechenzentrumsbetreiber verfügt über ein C5-Testat Typ 2. Keine Drittlandverarbeitung, keine Spiegelung außerhalb der EU. Backups liegen geografisch getrennt, ebenfalls innerhalb der EU.

Ist das mit meiner Berufshaftpflicht vereinbar?+

Eine pauschale Zusage gibt es nicht: Maßgeblich sind Ihre Versicherungsbedingungen. Wir stellen die Unterlagen bereit, die Versicherer üblicherweise prüfen – Vertrag nach § 43e BRAO bzw. § 62a StBerG, AVV nach Art. 28 DSGVO, technische und organisatorische Maßnahmen sowie Nachweise des Rechenzentrumsbetreibers. Die Abstimmung mit Ihrem Versicherer bleibt erforderlich.

Wer hat Schlüsselzugriff?+

Das Schlüsselmanagement erfolgt in Luxemburg innerhalb der EU und ist vom Rechenzentrumsbetrieb getrennt. Für Dienstleister außerhalb Deutschlands weisen wir einen vergleichbaren Geheimnisschutz vertraglich nach. Novum-Mitarbeitende haben nur rollenbasierten, protokollierten Zugriff auf das für die Leistung Notwendige. Mandantendaten selbst bleiben verschlüsselt.

Was passiert bei einem Datenschutzvorfall?+

Wir folgen einem dokumentierten Incident-Response-Prozess innerhalb unseres ISMS: Sofortmeldung an Ihre Kanzlei, forensische Analyse, Eindämmung und DSGVO-konforme Meldung gemäß Art. 33 innerhalb von 72 Stunden. Sie erhalten einen vollständigen Vorfallbericht für Ihre eigene Dokumentation.

Dürfen wir Mandantengespräche mitschneiden?+

Nur mit dokumentierter Einwilligung aller Gesprächsteilnehmer. Das Aufzeichnen des nichtöffentlich gesprochenen Wortes ohne Einwilligung ist nach § 201 StGB strafbar. Der Workflow holt die Einwilligung ein und protokolliert sie; ohne Einwilligung bleibt die Aufzeichnung deaktiviert.

Wie lange werden Daten aufbewahrt und wann gelöscht?+

Die Aufbewahrung richtet sich nach Ihren berufs- und steuerrechtlichen Pflichten, insbesondere § 50 BRAO, § 66 StBerG und § 147 AO. Löschfristen, Aufbewahrungsklassen und Ausnahmen legen wir je Aktentyp fest und setzen sie technisch um; Löschungen werden protokolliert.

Müssen wir unsere Kanzleisoftware wechseln?+

In der Regel nicht. Wir setzen auf Ihren bestehenden Abläufen und Systemen auf und schließen die Lücken zwischen den Insellösungen, statt alles zu ersetzen.

Wir haben kein IT-Personal. Ist das ein Problem?+

Nein. Genau dafür sind wir da: Wir übernehmen Einrichtung, Integration und Schulung und begleiten die Adoption im Team.

Was kostet das?+

Das hängt von Kanzleigröße und Anwendungsfällen ab. Die Digitalisierungs-Analyse ist kostenlos und unverbindlich, danach erhalten Sie eine konkrete Einschätzung.

Für wen ist das nicht geeignet?+

Wenn Sie bereits vollständig automatisiert arbeiten und keine Handarbeit im Onboarding, in der Aktenanlage oder Dokumentenablage haben, bringt eine Analyse wenig. Für alle anderen lohnt der Blick.

Werden unsere Mandantendaten zum Training von KI-Modellen genutzt?+

Nein. Die eingesetzten Modelle werden nicht mit Ihren Mandantendaten trainiert; das Training ist vertraglich ausgeschlossen. Die Modelle werden in europäischen Rechenzentren betrieben, die Verarbeitung erfolgt auf Grundlage eines AVV nach Art. 28 DSGVO ohne Drittland-Übermittlung.

Was passiert, wenn ein Modell abgeschaltet wird?+

Ihre Daten und Prozesse hängen nicht an einem einzelnen Modell. Die Plattform ist modell-unabhängig aufgebaut, sodass ein Wechsel möglich ist, ohne Ihre Inhalte, Vorlagen oder Freigaben zu verlieren.

Wie weisen wir Freigaben gegenüber Berufsaufsicht, DSFA und EU-AI-Act nach?+

Zugriffe, Freigaben und KI-Nutzung werden protokolliert. Für die eingesetzten Assistenzsysteme gelten die KI-Kompetenzpflicht nach Art. 4 und die Transparenzpflichten nach Art. 50 der KI-Verordnung; eine DSFA nach Art. 35 DSGVO prüfen wir anlassbezogen mit Ihnen. Statt Freigaben rückwirkend zu rekonstruieren, entsteht der Nachweis laufend und ist pro Mandat auswertbar.

Wie verhindern wir Schatten-IT im Team?+

Indem es einen freigegebenen, einfachen Weg gibt. Ein gemeinsamer Zugang mit Rollen und Budgets ist im Alltag bequemer als der private Account, damit verschwindet der Anreiz zur Umgehung.

Ist das ein weiteres Tool zusätzlich zu DATEV und DMS?+

Nein. Wir setzen auf Ihren bestehenden Systemen auf und verbinden sie, statt eine weitere Insel mit doppelter Datenpflege und zweitem Passwort zu schaffen.